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Jan Bodenstein

Architekt und Grafiker in Wittenberge

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#Arbeiten #Architektur #Denkmal

Rastplatz

2021

Aufgrund einer verzwickten Fördermittelsituation sollte innerhalb weniger Tage ein Rastplatz für den archäologischen Park „Königsgrab Seddin“ von der Entwurfsskizze bis zur Werkzeichnung entwickelt werden – die Abstimmung des Konzeptes mit Bauherrn, Unterer Denkmalschutzbehörde und Landesamt für Denkmalschutz inklusive.

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Die erste Idee war das Realisieren eines framing (engl. Einrahmen). Durch die bewusst gesetzte Öffnung wird der Blick der Betrachtenden auf das Königsgrab gelenkt; das Bauwerk bildet einen Rahmen für die Landschaft.

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Dieser Rahmen sollte mit seiner Oberfläche und seiner Farbigkeit einen Bezug zur Landschaft herstellen. Die Wahl fiel auf Corten – ein Stahl, der mit dem Korrodieren eine natürliche, rostrote Schutzschicht ausbildet. Das Material sorgt sich gleichsam selbst um seinen Witterungsschutz.

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Witterungsschutz für die Pausierenden bildet die Kombination aus framing-Scheibe und Dach-Faltwerk. Letzteres bietet in der Untersicht den Eindruck eines polygonalen Gewölbes – ein mittelbarer Bezug auf die Kammer im inneren des Grabhügels.

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Dem harten Stahl ist an den direkten Berührungsflächen zum Menschen mit Bänken und Tischplatte aus Eichenholz ein warmes Material hinzugefügt.

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Mit dem Rastplatz ist hinsichtlich Entwurfskonzept und Material ein Auftakt gemacht; es sollen im archäologischen Park weitere Objekte folgen, die aus Corten-Stahl gefertigt sind.